Wichtige Fragen beim Frauenarzt: Offenheit ist alles

Wichtige Fragen beim Frauenarzt: Offenheit ist alles

Eine Liste deiner Fragen an den Frauenarzt kann vor dem Termin nie schaden. Hier liest du, was du alles mit dem Arzt besprechen kannst (und solltest).

Wichtige Fragen beim Frauenarzt: Offenheit ist alles

Bei vielen typischen Frauenarzt-Fragen ist es besonders wichtig, ehrlich zu antworten. Und im Gegenzug solltest du dich immer trauen, Fragen zu stellen und mit dem Arzt oder der Ärztin über Probleme offen zu sprechen. Schließlich geht es um deinen Körper und deine Gesundheit – und "peinlich" gibt es da nicht!

1. Fragen nach dem Sexleben

Über dein Sexleben sprichst du mit deinem Freund, und daneben höchstens noch mit deinen guten Freundinnen – aber mit dem Arzt oder der Ärztin? Doch, bestimmte Fragen zu deinem Sexualverhalten sind auch beim Frauenarzt angebracht und sollten ehrlich beantwortet werden. Dazu gehört es zum Beispiel, anzugeben, ob du zuletzt ungeschützten Sex hattest. Denn dieser kann außer einer ungewollten Schwangerschaft auch weitere unangenehme Folgen wie etwa eine Infektion haben. Was passiert ist, ist natürlich passiert – aber nur durch ein offenes Gespräch kann dir der Frauenarzt helfen und dich richtig behandeln.

Alles zur Pille Danach

Übrigens: Auch Probleme in deinem Sexleben, etwa Unlust, kannst du mit dem Arzt besprechen. Dafür kann es medizinische Ursachen geben, aber auch solche, die in der Beziehung selbst liegen. Sie abklären zu lassen, ist der erste Schritt zur Besserung.

2. Fragen zu Rauchen, Medikamenten und Co.

Ob du rauchst oder regelmäßig Medikamente einnimmst, könnte dich der Frauenarzt ebenfalls fragen. Auch hier geht es nicht darum, ob das generell gut oder schlecht ist. Wichtig zu wissen ist das aber für den Frauenarzt, wenn du zum Beispiel die Pille einnehmen oder auf ein anderes Präparat wechseln möchtest – denn Wechselwirkungen mit Nikotin oder den Wirkstoffen anderer Medikamente sollen natürlich vermieden werden.

3. Fragen zu deiner Periode

Der Menstruationszyklus ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Manche dauern länger, andere kürzer. Manchmal treten vielleicht aber Unregelmäßigkeiten auf, die du dir nicht erklären kannst, oder du bist genervt von Regelschmerzen oder Stimmungsschwankungen im Lauf des Zyklus. Oft erfragt der Frauenarzt solche Probleme von sich aus, etwa wenn es darum geht, die passende Pille für dich zu finden. Wenn dich im Zusammenhang mit deiner Periode etwas stört, solltest du dich aber nicht scheuen, es auch von dir aus anzusprechen.

4. Verhütung: Stell dem Frauenarzt alle Fragen!

Auch sonst hast du vielleicht bei deinem jährlichen Check-up so manche Frage an den Frauenarzt. Vielleicht zum Thema Verhütung: Ist mein Verhütungsmittel noch das richtige für mich? Welche Alternativen kommen in Betracht? Welches Verhütungsmittel ist besonders sicher? Oft ändert sich der Bedarf auch mit deiner Beziehungssituation. Du bist schon länger mit deinem Freund zusammen und ihr wollt künftig auf Kondome verzichten und anders verhüten? Das wäre zum Beispiel eine typische Frage, die du mit dem Frauenarzt besprechen solltest.

5. Probleme? Nicht nur googeln, sondern den Frauenarzt fragen

Ein wichtiger Rat noch zum Schluss: Auch wenn eine kurze Suche im Internet schnelle Antworten verspricht – bei Problemen rund um Zyklus, Periode und Co. solltest du nach deiner Recherche auch immer den Frauenarzt fragen. Er oder sie kann auf deine individuelle Situation eingehen, gezielte Nachfragen stellen und dich so am besten beraten und behandeln.

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