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Was hilft gegen PMS? 5 erprobte Mittel

PMS-Beschwerden können fast so lästig sein wie "die Tage" selbst. Was hilft, wenn das Prämenstruelle Syndrom voll zuschlägt, erfährst du hier.
Was hilft gegen PMS? 5 erprobte Mittel

Keine Frau mag Regelschmerzen und Co. – und die Tage "vor den Tagen" können genauso nervig sein. Was hilft bloß gegen PMS? Das Prämenstruelle Syndrom kennt viele Ausprägungen, aber gegen die meisten harmlosen Beschwerden gibt es ein passendes Mittel.

1. Bewegung und Sport für den Östrogenspiegel

PMS – fast jede Frau kennt das: Kurz bevor du deine Tage bekommst, bist du irgendwie ständig genervt, hast Hunger auf ungesunde Dinge oder möchtest dich einfach nur vor der Welt verkriechen. Ein bisschen Ruhe tut dir jetzt tatsächlich gut (siehe Tipp 5), aber genauso wichtig ist es, dass du dir jeden Tag etwas Zeit nimmst, um Sport zu machen oder zumindest deinen Kreislauf mit einem kurzen Spaziergang in Schwung zu bringen. Ausdauertraining und Yoga können deine Stimmung und dein Körpergefühl verbessern. Nebenbei hilft Sport auch, den Östrogenspiegel zu regulieren, der während der PMS-Phase absinkt, wodurch die unangenehmen Symptome erst entstehen.

2. Pflanzliche Mittel können gegen PMS helfen

Alles was du zur Pille Danach wissen musst

Viele Frauen schwören auf pflanzliche Mittel gegen PMS. Vor allem der Mönchspfeffer hilft oft dabei, den weiblichen Hormonspiegel wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Am besten erkundigst du dich in der Apotheke nach pflanzlichen Präparaten gegen PMS, denn dort wirst du auch gleich zu möglichen Neben- und Wechselwirkungen beraten. Johanniskraut zum Beispiel wird auch gern gegen PMS eingenommen, verträgt sich aber leider überhaupt nicht gut mit hormonellen Verhütungsmitteln wie der Pille.

Apropos Pille: Wenn du in deinem natürlichen Zyklus stark unter PMS leidest, kann auch die Pille ein geeignetes Mittel sein, um die Beschwerden abzumildern. Sprich am besten deinen Frauenarzt darauf an.

3. Gesunde Ernährung ist wichtig

Auch wenn Schokolade und Fast Food kurz vor Einsetzen der Periode noch so sehr locken: Auf Süßes und Fettiges solltest du eher verzichten und lieber auf Vollkornprodukte zurückgreifen, die länger satt machen und den Blutzuckerspiegel oben halten. (Der Schokoriegel für zwischendurch ist dann natürlich auch mal erlaubt.) Auch wichtig:  Vitamin B6, das zum Beispiel in Avocados, Hülsenfrüchten und Bananen enthalten ist, hat einen positiven Einfluss auf den Östrogenspiegel. Auch Kalzium (zum Beispiel aus Milchprodukten wie Joghurt oder Hartkäse) und Vitamin D (zum Beispiel aus Fisch, Paprika und Spinat) sind wichtige Nährstoffe, die gegen PMS helfen können. Wenn die Sonne scheint, liefert sie dir das Vitamin D beim Spaziergang übrigens gleich kostenlos mit.

4. Was hilft noch? Wärme und Massagen!

Wie bei Regelschmerzen gilt auch bei PMS: Krämpfe lassen sich am besten mit Entspannung lösen. Gönne dir einen ruhigen Abend mit der Wärmflasche auf dem Sofa oder lass dich massieren – das kann auch gern dein Freund übernehmen. Gegen Krämpfe und Wassereinlagerungen helfen auch warme Aromawickel mit Melissen- oder Lavendelöl.

5. Mach dich locker – auch im Kopf

Du leidest gerade unter PMS, musst aber noch dieses total wichtige Projekt auf der Arbeit beenden, deiner Freundin zum Geburtstag ein tolles Geschenk aussuchen, und die Wohnung könnte auch mal wieder geputzt werden... Stopp! Du musst nicht immer funktionieren, und wenn es dir nicht gut geht, schon gar nicht. Druck und Stress führen nur dazu, dass du noch genervter wirst. Was hilft: Setze Prioritäten. Was ist wirklich wichtig, was kann noch einen Tag warten? Wenn das Wichtigste erledigt ist, heißt es: Tschüss Alltag, rauf aufs Sofa und entspannen.

5 Mittel gegen PMS
5 Mittel gegen PMS (© 2016 www.pille-danach.de)