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Verhüten ohne Hormone: 4 Barrieremethoden zur Verhütung

Verhüten ohne Hormone, hört sich das für dich gut an? Dann denk doch mal über die eine oder andere Barrieremethode nach.
Verhüten ohne Hormone: 4 Barrieremethoden zur Verhütung

Hormonelle Verhütungsmethoden sind mittlerweile echte Klassiker. Doch auch das Verhüten ohne Hormone hat seine Vorteile. Vor allem, wenn du nicht jeden Tag daran denken müssen willst, das Mittel deiner Wahl zu verwenden. Dann könnte eine der folgenden Barrieremethoden gut zu dir passen.

FemCap

Die FemCap gehört zu den weniger bekannten Barrieremethoden. Das kleine Käppchen führst du vor dem Sex zusammen mit einem Gel gegen Spermien in die Scheide ein. Vor der ersten Verwendung sollte dein Frauenarzt überprüfen, ob das Käppchen auch gut passt. Ein kleiner Nachteil: Die FemCap musst du einführen, bevor du erregt bist. Nach dem Sex muss sie noch mindestens sechs Stunden im Körper bleiben. Verhüten ohne Hormone erfordert also in diesem Fall etwas mehr Planung als andere Verhütungsmethoden.

Diaphragma

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Das Diaphragma ist, anders als die FemCap, eine ziemlich bekannte Barrieremethode. Weil du es etwa eine halbe Stunde vor dem Sex einführen und es anschließend noch mindestens acht Stunden nicht entfernen solltest, ist auch das Diaphragma nicht für ganz spontanen Sex geeignet. Dafür ist es bei richtiger Anwendung aber sehr sicher. Es gibt allerdings noch eine Einschränkung: Hast du öfter mal eine Blasenentzündung? Dann solltest du auf diese Methode lieber verzichten.

Kondom

Die bekannteste Barrieremethode ist – na, klar – das Kondom. Das praktische kleine Ding, das oft aus Latex besteht, hat viele Vorteile: Es ist sehr sicher, wenn du es richtig benutzt, du kannst es fast überall kaufen und es ist prima für spontanen Sex geeignet. Ein weiteres riesiges Plus: Das Kondom ist (fast) das einzige Verhütungsmittel, das dich und deinen Partner auch noch vor Geschlechtskrankheiten schützt. Nur das Femidom kann hierbei mithalten.

Femidom

Kondome sind eben doch nicht nur Männersache: Es gibt auch ein Kondom für die Frau. Das besteht aus Plastik und hat einen etwas größeren Durchmesser als ein herkömmliches Kondom. Es wird nicht über den Penis geschoben, sondern in die Scheide eingeführt und schützt so vor einer ungewollten Schwangerschaft. Auch das Femidom schützt euch zuverlässig vor Geschlechtskrankheiten.