Unterleibsschmerzen ohne Periode: 5 mögliche Gründe dafür

Unterleibsschmerzen ohne Periode: 5 mögliche Gründe dafür

Unterleibsschmerzen ohne Periode können ganz unterschiedliche Ursachen haben. Wir nennen dir hier 5 mögliche Gründe für die Beschwerden im Unterbauch.

Unterleibsschmerzen ohne Periode: 5 mögliche Gründe dafür

Das Ziehen und Krampfen während deiner Tage ist ätzend, aber wenigstens weißt du, wo es herkommt. Doch was ist mit Unterleibsschmerzen ohne Periode? Mögliche Ursachen dafür gibt es viele und nicht immer müssen ernste gynäkologische Probleme dahinterstecken –manchmal grummelt der Bauch auch aus ganz harmlosen Gründen.

Wenn du aber häufiger Unterleibsschmerzen hast, auch ohne gerade deine Tage zu haben, solltest du das auf jeden Fall von deinem Frauenarzt oder deiner Frauenärztin checken lassen.

1. Verdauungsprobleme

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Wenn es im Unterleib drückt und schmerzt, kann das durchaus auch der Darm sein. Gerade Verstopfung kann zu fiesen Bauchschmerzen führen, lässt sich aber mit ein bisschen Bewegung, ausreichendem Trinken und ballaststoffreichem Essen in der Regel leicht beheben. Auch Unverträglichkeiten, wie zum Beispiel Laktoseintoleranz, können Blähungen und Co. verursachen und so ein Grund für die Unterleibsschmerzen ohne Periode sein.

Solltest du neben den Unterleibsschmerzen auch noch Fieber haben, ist ein allerdings schneller Besuch beim Arzt angesagt. Denn dann könnte es auch der Blinddarm sein, der dich plagt.

2. Verspannung

Stress, schlechte Haltung, schweres Heben oder ständiges Frieren können ganz schnell zu Verspannungen führen. Davon sind nicht nur "die üblichen Verdächtigen" wie Nacken und Schultern betroffen, sondern auch Bauchmuskeln, Bindegewebe und Sehnenplatten im Unterleib. Schlimme Verspannungen können mitunter richtig wehtun und sind vielleicht der Grund, warum du auch ohne Periode Unterleibsschmerzen hast. Wie auch während deiner Tage helfen dann Ruhe, Wärme und Massagen.

3. Gynäkologische Probleme

Zugegebenermaßen sind Unterleibsschmerzen außerhalb der Periode nicht immer harmlos. Die meisten Erkrankungen rund um Gebärmutter, Eileiter und Eierstöcke äußern sich früher oder später durch Unterleibsschmerzen. Da der Frauenarzt oder die Frauenärztin deines Vertrauens die meisten dieser Probleme aber schnell erkennen und auch gut behandeln kann, solltest du lieber zu früh als zu spät damit in die Sprechstunde.

4. Krampfadern

Ja, richtig gelesen: Krampfadern. Die gibt es nämlich nicht nur an den Beinen, sondern auch im Beckenbereich. Gerade wenn Frauen schon mehrere Kinder bekommen haben, ist das Gewebe weich und anfällig für die Bildung von Krampfadern. Wenn du aber häufig schwere Beine und auch noch regelmäßig Unterleibsschmerzen hast, dann lohnt sich ein Blick auf die Venen im Beckenbereich – auch wenn du noch keine Kinder hast.

5. Blasenentzündung

Wenn du nicht nur Bauchschmerzen hast, sondern auch der Gang zur Toilette unangenehm ist, liegt der Verdacht nahe, dass die Unterleibsschmerzen nicht von der bevorstehenden Periode, sondern von einer Blasenentzündung herrühren. Lass dir beim Arzt entsprechende Medikamente dagegen geben, um die Schmerzen und die Keime schnell loszuwerden.

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