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Sport während der Periode: Wichtige Tipps

Vor Sport während der Periode drückst du dich gerne? Kein Wunder, die Beschwerden legen einen auch echt flach. Dennoch, das Aufraffen lohnt sich.
Sport während der Periode: Wichtige Tipps

Der Menstruationszyklus kann dich ganz schön aus der Bahn werfen. Einmal im Monat haben die meisten Frauen Regelschmerzen – mal stärker, mal weniger heftig. An Sport während der Periode mögen einige da gar nicht denken. Doch auch wenn du jetzt nicht die volle Leistung erbringen kannst, brauchst du nicht auf Sport zu verzichten.

Menstruationszyklus beeinflusst Leistung

Unterleibsschmerzen, Schlappheit und spannende Brüste: So fühlt es sich an, wenn frau ihre Periode hat. Doch schon kurz vor der eigentlichen Regelblutung setzen die unangenehmen Symptome ein. Verantwortlich für die sich monatlich wiederholenden Beschwerden ist das Hormon Progesteron. Ihm kommt jetzt eine wichtige Rolle zu: Es stellt den Körper nämlich auf eine mögliche Schwangerschaft ein. Aus diesem Grund wird unter anderem Wasser eingelagert. Du fühlst dich müde und schlapp. Fallen jetzt Wettkämpfe an, kann deine Leistung merklich absinken.

Alles was du zur Pille Danach wissen musst

Die Sportmedizinerin Petra Platen von der Ruhr-Universität Bochum weiß, warum. Zu "Spiegel Online" sagt sie: "In der zweiten Zyklushälfte ist die Körpertemperatur erhöht. Dadurch ist Sporttreiben anstrengender, und die Ausdauer sinkt." Profisportlerinnen kontrollieren aus diesem Grund ihren Menstruationszyklus mit der Pille oder einem Verhütungsring – und verschieben die Periode und die unliebsamen Symptome vor einem wichtigen Wettkampf einfach. Übrigens sind Frauen kurz vor dem Eisprung körperlich in Bestform. Zusätzlich unterstützt jetzt das Östrogen Östradiol den Muskelaufbau.

Sport während der Periode hilft gegen die Beschwerden

Auch wenn du vielleicht nicht in bester Form bist, solltest du nicht auf Sport verzichten. Bewegung hilft nämlich gegen die Beschwerden. Sie regt die Durchblutung an und entkrampft damit den Uterus. Zusätzlich wirke sich der Sport sogar positiv auf die Psyche aus, so Sportmedizinerin Platen. Du kannst es aber gern ruhig angehen lassen. Natürlich gehört der richtige Schutz in Form von Binden, Tampons oder Menstruationstassen dazu. Bei den letzten beiden hast du den Vorteil, dass du mit diesen auch schwimmen gehen kannst. Da sich durch den Sport mehr Menstruationsblut am Stück lösen kann, muss unter Umständen häufiger gewechselt beziehungsweise geleert werden. Doch das gute Gefühl nach einem erfolgreichen Work-out ist die Mühe wert und kann mit etwas Glück sogar zu einem Coregasm führen.