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Zusammen alt werden: Was Alkohol damit zu tun hat

Glücklich zusammen alt werden: Laut einer Studie soll es förderlich sein, wenn Paare gelegentlich gemeinsam Alkohol trinken. Betonung auf: "gelegentlich".
Zusammen alt werden: Was Alkohol damit zu tun hat

Paare, die zusammen alt werden wollen, sollten öfter mal gemeinsam Alkohol trinken – so lässt sich das Ergebnis einer aktuellen amerikanischen Studie deuten. Übertreiben sollte man es dabei aber nicht.

Alkohol trinken: Was das für die Beziehung bedeutet

Laut der im Fachmagazin "Journals of Gerontology" veröffentlichten Studie der Universität Michigan ist es umso wahrscheinlicher, dass ein Paar ein Leben lang zusammenbleibt, je mehr sich das Trinkverhalten beider Partner ähnelt. Und damit ist ganz speziell Alkohol gemeint. Ihr kennt das sicher selbst: Gemütlicher Abend mit dem oder der Liebsten, dazu ein oder zwei Gläser Wein oder auch Bier – das kann schon nett werden, ob mit der Lieblingsserie, einem guten Gespräch oder später auch mit tollem Sex. Gut vorstellbar, dass Paare, die sich regelmäßig auf diese Weise füreinander Zeit nehmen, auch dauerhaft glücklich bleiben und zusammen alt werden. Das bestätigt die Studie, für die 2.700 ältere Paare befragt wurden.

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Die Kunst dabei ist aber, das richtige Maß zu finden: Denn auch der schönste Abend kann eine unangenehme Wendung nehmen, wenn einer deutlich mehr trinkt als der andere. Sich regelmäßig so richtig abzuschießen, ist auch laut der Studie kein Garant für eine lange Beziehung und birgt das Risiko, irgendwann ein Alkoholproblem zu entwickeln.

Zusammen alt werden: Auch diese Faktoren sind wichtig

Entsprechend warnen die Forscher davor, die Studie als Aufforderung zum Besäufnis misszuverstehen. Aber auch so dürfte wohl allen Paaren, die gern zusammen alt werden möchten, klar sein: Zusammen Alkohol zu trinken und einen gemütlichen Abend zu verbringen, kann mal ganz nett sein – aber zu einer dauerhaft glücklichen Beziehung gehört dann doch ein bisschen mehr. Nicht zu vergessen: Wer betrunken zusammen ins Bett fällt, sollte natürlich vorher die Frage nach der Verhütung geklärt haben, um keine Verhütungspanne zu riskieren.