Emotion

Trennung verarbeiten: So geht es schneller

Er ist weg – und du musst jetzt die Trennung verarbeiten. Wie lange es dauert, bis du den Trennungsschmerz überwunden hast, lässt sich zum Glück beeinflussen.
Trennung verarbeiten: So geht es schneller

Du bist unfreiwillig wieder Single und musst jetzt die Trennung verarbeiten? Dann wartet das Tal der Tränen auf dich – daran führt erst mal kein Weg vorbei. In der Hand hast du nur, wie lange du brauchst, um den Trennungsschmerz zu überwinden.

Stell dich dem Monster!

Das geht am schnellsten, indem du dich dem Schmerz stellst. Natürlich kannst du versuchen, dich ihm zu entziehen. Doch früher oder später holt er dich ein, egal ob du ihn ignorierst oder mit Ablenkungen unterdrückst. Der Trennungsschmerz ist einfach da, und Tränen dürfen und müssen sein. Je schneller du das zulässt, desto früher bist du damit durch und bekommst wieder den Kopf frei.

Grübeln ist erlaubt – aber setze dir eine Grenze

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Es ist natürlich nicht damit getan, dass du dich einfach nach dem ersten Schock in deiner Bude vergräbst und zwei Tage durchheulst. Schließlich musst du die auch Trennung verarbeiten. Dazu gehört zum Beispiel Grübeln – über die Gründe der Trennung, das Ende der Liebe, deine Schuld, seine Schuld und so weiter. Das ist normal und unausweichlich. Und es hilft dir ebenfalls, den Trennungsschmerz zu überwinden. Aber übertreibe es nicht damit, denn zu viele düstere Gedanken lähmen dich nur. Tritt auf die Grübelbremse, wenn sich alles in deinem Kopf im Kreis dreht.

Aus den Augen...

Auslöser für das Schmoren im eigenen Saft sind oft Gegenstände in der Wohnung, die dich an den Verflossenen erinnern. Schaff sie dir aus den Augen und versenke sie tief in Schubladen, pack sie in den Keller oder auf den Dachboden. Du kannst sie auch wegschmeißen, aber wer weiß – vielleicht siehst du sie irgendwann in einem anderen Licht und bist froh, wenn du sie noch hast.

Freunde helfen weiter

Gegen das einsame Brüten hilft auch, dich mit Freundinnen und Freunden zu treffen. Entweder einfach so zur Freizeitgestaltung oder um dich mit ihnen über das Geschehene auszutauschen. Wenn du dich auf sie verlassen kannst, dann werden sie dir stundenlang zuhören, dir raten und dich trösten.

Geh dem Verflossenen aus dem Weg

Deinen Ex allerdings solltest du meiden – auch wenn's schwer fällt. Jede Begegnung mit ihm führt lediglich zu falschen Hoffnungen und reißt die frischen Wunden auf. Mag sein, dass ihr später mal gute Freunde werdet, aber das bleibt abzuwarten und ist jetzt nicht das Thema. Habt ihr zusammen gewohnt, lässt sich der Kontakt zwecks "Nachlassverteilung" nicht vermeiden, aber auf ein Minimum reduzieren. Umgekehrt ist es keine gute Idee, sich in eine neue Beziehung zu stürzen, bevor du noch nicht die Trennung verarbeiten konntest.

Fassen wir zusammen: Willst du den Trennungsschmerz zügig überwinden, dann lasse ihn zu und setze dich mit ihm auseinander. Es bleibt dir ohnehin nichts anderes übrig. Aber lass den Schmerz nicht überhand nehmen. Freunde und Ablenkungen verschaffen dir wichtige Pausen vom Grübeln und Sinnieren. Doch zwanghaftes Amüsement allein wird dir nicht helfen. Willst du möglichst schnell die Trennung verarbeiten, brauchst du auch die tränenreiche Zeit im stillen Kämmerlein. Es kommt bei beiden auf die richtige Dosis an.