Trend für Unverbindliche: Cushioning macht die Beziehung kaputt

Trend für Unverbindliche: Cushioning macht die Beziehung kaputt

Und wieder ein neuer fieser Trend, der die Dating-Landschaft erobert: Cushioning. Was das ist und weshalb es deine Beziehung kaputt macht, liest du hier.

Trend für Unverbindliche: Cushioning macht die Beziehung kaputt

Ein gemeiner Dating-Trend jagt zurzeit den nächsten: Beim Ghosting meldet sich dein Schwarm einfach nicht mehr bei dir. Beim Haunting ist er über Social Media aber weiterhin präsent. Beim Stealthing ziehen Männer das Kondom vorm Sex heimlich ab. Beim Benching hängst du bei deinem Liebsten ewig in der Warteschleife fest. Und nun auch noch Cushioning. "Cushion" ist Englisch und bedeutet "Kissen" oder "Polster". Wer Cushioning betreibt, behält trotz fester Beziehung noch ein paar Ersatzflirts in der Hinterhand.

Cushioning: Hintertürchen offen lassen

Man weiß ja nie, vielleicht ist das Gras auf der anderen Seite ja doch noch etwas grüner. Für diesen Fall halten sich Menschen, die Cushioning betreiben, das eine oder andere Hintertürchen offen. Sie sind zwar mit einer Person fest zusammen. Sie flirten aber trotzdem noch mit zwei bis drei Reserve-Lovern, falls die aktuelle Beziehung sich als langweilig oder nervig entpuppt.

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Sollte sich diese Vermutung bewahrheiten, trennen sich die Cushioning-Profis und lassen sich weich in die Kissen ihrer Vorratsschatzis fallen. Klappt es mit Notgroschen Nummer 1 nicht, gehen sie über zu Notgroschen Nummer 2 und so weiter.

"Die da, die da oder die da?": Warum Cushioning die Beziehung kaputt macht

Das ist natürlich vollkommen verantwortungslos, egoistisch, niederträchtig und gemein. Kurz: absolutes Arschlochverhalten. Es versteht sich eigentlich von selbst, dass das Vertrauen in der Beziehung kaputt geht, wenn ein Partner sich heimlich eine menschliche Rücklage hält. Denn früher oder später fliegt das Cushioning auf – und dann kann man die Beziehung in die Tonne treten.

Und was soll das Ganze?

Du fragst dich jetzt bestimmt, warum es überhaupt Leute gibt, die Cushioning betreiben, wenn es doch so offensichtlich jede Beziehung ruiniert? Dafür gibt es verschiedene Gründe, respektive Ausreden. Manche Menschen sind in Liebesangelegenheiten fürchterlich unsicher und ängstlich. Sie können nicht so recht daran glauben, dass es mit der festen Beziehung wirklich gut geht. Also halten sie sich lieber noch Ersatzpartner als Polster offen.

Andere "üben" mit ihrer Cushioning-Beziehung für den Ernstfall. Der Reserve-Lover ist dabei die eigentliche erste Wahl und die aktuelle Beziehung sozusagen die Generalprobe. So oder so: Mit Edelmut und Herzensgüte hat Cushioning gar nichts zu tun.

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