Tipps für die Kommunikation zwischen Mann und Frau

In der Kommunikation zwischen Mann und Frau gibt es trotz gemeinsamer Sprache offenbar einige Hürden. Dabei könnte alles so einfach sein.

Missverständnisalarm: Kommunikation zwischen Mann & Frau

Es hat wohl seine Gründe, warum es so viele Ratgeber zur Kommunikation zwischen Mann und Frau gibt. Dabei könnte man sich die ganzen Frau-Mann-Wörterbücher eigentlich schenken, wenn wir uns alle bei der zwischengeschlechtlichen Kommunikation an ein paar einfach Grundsätze halten würden. Und mal ganz ehrlich Mädels, ganz einfach ist es manchmal nicht, uns Frauen zu verstehen. Beispiel gefällig?

1. "Es ist nichts, echt nicht!" – von wegen

Ein echter Klassiker, den wohl so gut wie jede Frau schon mal zu ihrem Liebsten gesagt hat, nachdem er gefragt hat, was mit uns los sei. Und das "nichts" dürfte in den seltensten Fällen wirklich nichts bedeuten – eher das Gegenteil. Frauen kommunizieren häufig nicht direkt, Männer schon. Die indirekte Botschaft bei dieser Aussage ist ganz klar – zumindest Frauen verstehen sie sofort: "Jetzt denk noch mal drüber nach, was du gerade falsch gemacht hast und dann diskutieren wir das in aller Ausführlichkeit aus." Ein Mann versteht das "nichts" aber möglicherweise tatsächlich als nichts und denkt sich dann logischerweise, dass es kein Problem gibt und weiteres Nachhaken nicht nötig ist. Und schon ist der Frust groß.

2. Klare Kommunikation statt Andeutungen

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Was lernen wir daraus? Darauf zu hoffen, dass der Herzensmann Gedanken lesen kann, ist wenig erfolgversprechend. Wenn du dir wünschst, dass er dich an eurem Jahrestag mit einem Strauß Rosen von der Arbeit abholt, sag es ihm. Und zwar klar und deutlich. Dir mag es zwar super eindeutig erscheinen, wenn du ihm in den Wochen vorher immer wieder sagst, wie sehr du dunkelrote Rosen magst. Oder wie süß es war, als der Freund deiner Kollegin sie an deren Hochzeitstag mit einem riesigen Blumenstrauß überrascht hat. Für ihn lässt sich daraus aber nicht zwingend ableiten, dass er das doch bitte auch tun soll. Damit Männer Frauen verstehen, reicht der berühmte Wink mit dem Zaunpfahl eben oft nicht – mit klaren Worten können sie dagegen gut umgehen.

3. Manchmal reicht einfach nur Zuhören

Noch so ein typischer Vorwurf bei der Kommunikation zwischen Mann und Frau – und zwar von beiden Seiten: "Du hörst mir nie zu." Du musst dich einfach nur mal in aller Ausführlichkeit über deine blöde Kollegin aufregen, aber er fängt direkt an, nach möglichen Lösungen für das Problem zu suchen. Das heißt nicht, dass er dir nicht mehr zuhören mag – auch wenn du dich schon seit einer halben Stunde wiederholst. Er will dir einfach helfen. Sag einfach, dass du gerade keine Lösungen willst, sondern einfach nur ein wenig Bestätigung. Natürlich gilt auch für uns Frauen: Wenn der Mann unseres Herzens uns etwas erzählt, solltest du zuhören – auch wenn es dich nicht allzu sehr interessiert, was die nächste Playstation an neuen Features haben wird.

4. Vorschläge statt Nörgeln

"Wir haben uns gar nichts mehr zu sagen, oder warum ziehen wir uns sonst jeden Abend eine Serie rein?" Wenn dein Freund zur Couch-Potato mutiert und dich das stört, solltest du lieber konstruktive Vorschläge machen, als ihm so einen Satz an den Kopf zu knallen. So kann er kaum anders, als in eine Verteidigungshaltung zu gehen. Stattdessen erinnere ihn lieber daran, wie ihr früher auf der Bank im Park Sterne geguckt und die Nächte durchgequatscht habt. Und sag ihm, wie gerne du das mal wieder mit ihm machen möchtest, am besten gleich mit einem konkreten Termin.

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