4 typische Beziehungsprobleme und wie du sie lösen kannst

4 typische Beziehungsprobleme und wie du sie lösen kannst

Das verliebte Prickeln lässt nach, der Alltag kehrt ein und es drohen die ersten Beziehungsprobleme. Lösen könnt ihr sie mit den folgenden Tipps.

4 typische Beziehungsprobleme und wie du sie lösen kannst

Ist dir aufgefallen, dass romantische Komödien und Disney-Filme meist nur Paare beim Verlieben und in der Anfangszeit ihrer Beziehung zeigen? Das liegt daran, dass früher oder später Beziehungsprobleme jede Liebe auf eine harte Probe stellen. Aber keine Sorge: Selbst wenn es mal Unstimmigkeiten zwischen euch gibt, müsst ihr euch nicht gleich trennen. Mit Kommunikation und gegenseitigem Verständnis lassen sich die meisten Beziehungsprobleme lösen.

1. "Das bisschen Haushalt": Beziehungsprobleme rund um Ordnung in der Wohnung

Spätestens nach dem Zusammenziehen tauchen die ersten Beziehungsprobleme auf. Schuld daran ist der Haushalt. Oft gibt es in einer Beziehung einen Partner, der es gern ordentlicher hat und der etwas gewissenhafter ist als der andere. Da ist Zoff vorprogrammiert. Obwohl du dir anfangs fest vorgenommen hast, dass ihr nie eines dieser Paare sein werdet, kommt es dann bald zu den klassischen Dramen "Zahnpastatube in der Mitte ausgedrückt", "Schmutziges Geschirr in der Spüle abgestellt" und "Müffelsocken im Weg herumliegen lassen".

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So kannst du diese Beziehungsprobleme lösen: Tief durchatmen. Bis 10 zählen. Und dann ruhig und sachlich ansprechen, was dich stört, ohne Vorwürfe à la "du machst immer/nie ..." zu machen. Bist du die Unordentliche in der Beziehung, hör deinem Partner zu, versuch dir ein wenig mehr Mühe im Haushalt zu geben, und sag öfter mal Danke.

2. "Ausgesprochen unausgesprochen": Was tun bei Kommunikationsflaute?

Ein weiterer Evergreen in Sachen Beziehungsprobleme betrifft die Kommunikation. Vor allem wenn Plaudertasche und Eigenbrötler sich verlieben, kann es zu Missverständnissen kommen. Die Plaudertasche redet, um eine Beziehung herzustellen, und ist gekränkt, wenn der Eigenbrötler vor sich hin schweigt und keinerlei Reaktion zeigt. Dieser wiederum redet nur, wenn er zweckdienliche Sachinformationen mitzuteilen hat, und ist von der verbalen Dauerberieselung genervt.

Eine Lösung für Kommunikationsprobleme: Wenn du die Plaudertasche bist, sag deinem wortkargen Schatz, dass sein Schweigen dich verunsichert. Vielleicht kann er sich wenigstens zu kleinen nonverbalen Reaktionen durchringen, damit du weißt, dass er dich verstanden hat. Bist du die Eigenbrötlerin, versuch, ab und zu die Zähne auseinander zu kriegen und zum Beispiel von deinem Tag zu erzählen. Außerdem: Nachfragen ist immer besser als unterstellen – das gilt für beide Seiten.

3. Streitpunkt Finanzen: So einigt ihr euch in Geldfragen

Der eine ist ein Geizkragen, der andere Impulskäufer aus Leidenschaft? Das kann gehörig krachen. Bevor das Thema Geld euch entzweit, solltet ihr sachlich und ruhig darüber reden. Tauscht euch über eure unterschiedlichen Sichtweisen aus, versucht dabei, die Einstellung des anderen zu verstehen. Dann lässt sich ein Kompromiss finden, mit dem ihr beide leben könnt.

Auch wenn ihr zusammen wohnt, solltet ihr in so einem Fall jeweils getrennte Konten behalten, für die jeder selbst verantwortlich ist.  Zuverlässigkeit ist außerdem in Finanzangelegenheiten auch in der Partnerschaft wichtig. Hat sich einer von euch Geld vom anderen geliehen, sollte er es unaufgefordert so schnell wie möglich zurückzahlen. So kommt es gar nicht erst zum Streit.

4. Ihr lebt euch auseinander? Mehr gemeinsame Zeit kann helfen

Wenn ihr beide sehr individualistisch veranlagt seid, kann es in einer Langzeitbeziehung eines Tages soweit sein, dass ihr kaum noch Zeit miteinander verbringt. Dann macht jeder sein eigenes Ding,, und ob da noch ein Partner ist oder nicht, kommt im Grunde aufs Gleiche heraus. Bevor es zu diesem trostlosen Zustand kommt, solltet ihr euch gezielt verabreden, um etwas gemeinsam zu unternehmen.

Das kann ein regelmäßiger Tanzkurs sein, ein Spieleabend an jedem Mittwoch oder ein anderes gemeinsames Hobby. Oder ihr macht häufiger einen kleinen Wochenendtrip zusammen. Seid ihr eher häuslich, könnt ihr auch einen festen Termin in der Woche abmachen, an dem ihr daheim bleibt, was Schönes kocht und euch einen Film anschaut. Herrscht Sexflaute, könnt ihr euch selbstverständlich auch für erotischere Unternehmungen verabreden.

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