Wie oft denken Männer an Sex?

Wie oft denken Männer (und Frauen) an Sex?

Wie oft denken Männer an Sex? Stündlich? Oder noch häufiger? Die Antwort gibt's hier.

Wie oft denken Männer an Sex?

Es ist ein offenes Geheimnis: Die Herren der Schöpfung sinnieren häufiger über die schönste Nebensache der Welt. Aber wie oft denken Männer denn jetzt wirklich an Sex? Dieser Frage ist die Universität von Ohio nachgegangen und kam zu erstaunlichen Ergebnissen.

Heißes Kopfkino im 30-Minuten-Takt

Das psychologische Institut der University of Ohio hat 283 männliche und weibliche Studierende zwischen 18 und 25 Jahren im Rahmen einer Studie befragt, wann und wie oft sie an Sex denken. Das Ergebnis ist eindeutig: Während Frauen den Untersuchungen zufolge im Schnitt alle 52 Minuten schmutzige Gedanken haben, malen sich Männer alle 28 Minuten sexuelle Fantasien aus. Demnach kommt ihnen im Durchschnitt circa 20-mal während des Tages das Thema Sex in den Sinn, Frauen hingegen nur 11-mal.

Essen und schlafen ist fast genauso wichtig wie Sex

Fragen Pille Danach

Die Gedanken der Männer kreisen zwar recht häufig um das Thema Sex, fast genauso oft denken sie aber auch ans Essen. Alle 33 Minuten fragen sie sich, wo sie wohl die nächste Mahlzeit auftreiben könnten, heißt es in der Studie. Geschlagene 18-mal am Tag haben sie somit Burger, Pommes, Schokolade und Co. im Kopf. Ob die Damenwelt das toppen kann? Zur großen Überraschung nicht! Sie kommen mit einem 62-Minuten-Takt auf 15 Essensgedanken täglich.

Wie oft denken Männer an Sex?
Es gibt einen bestimmten Grund, weshalb die Gedanken der Männer häufiger um Sex kreisen. (© 2018 M-SUR, Shutterstock)

Auch über den nächsten Schlaf wird den ganzen Tag über gerne gegrübelt. Laut Umfrage denken Frauen alle 72 Minuten an die nächste Ruhepause, Männer nahezu halbstündlich (alle 33 Minuten).

Darum denken Männer so oft an Sex

Die Frage "Wie oft denken Männer an Sex" wurde dank der Studie nun beantwortet. Dr. Terri Fisher hat zudem eine Erklärung für die Ergebnisse. In der britischen "Daily Mail" erläuterte die Psychologin, dass Männer schlichtweg häufiger an biologische Grundbedürfnisse denken würden als Frauen – und dazu gehört eben auch Sex. Zudem betont sie, dass nicht das Geschlecht darüber bestimmt, wie häufig an körperliche Liebe gedacht wird, sondern der emotionale Umgang mit der eigenen Sexualität.

Zwar würden Männer nicht viel häufiger pikante Gedanken haben als Frauen, dennoch gibt es zwei Gründe, weshalb sie häufiger in erotische Fantasien abtauchen. Sexualforscher Kurt Seikowski sagt, dass die Herren stärker optisch orientiert sind und daher schneller auf weibliche Reize reagieren. Zudem spiele der "biologische Druck" eine Rolle. Im Hoden werden etliche Millionen Samenzellen produziert, was zu Spannungen und Spontanerektionen führt – und wenn der Penis steif ist, liegt der Gedanke an Sex wirklich nahe.

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