Bedside Stories

Warum gehen Männer (und Frauen) fremd?

Warum gehen Männer fremd – und warum können anscheinend auch einige Frauen nicht treu sein? Möglicherweise sind die Hormone schuld.
Warum gehen Männer (und Frauen) fremd?

Es ist vielen Frauen ein Rätsel und bietet unendlichen Gesprächsstoff: Warum gehen Männer fremd? Fairerweise muss gesagt sein, dass sich natürlich auch viele Männer diese Frage genau andersherum stellen. Eine aktuelle Umfrage verrät, wie viele Menschen ihrem Partner schon mal untreu geworden sind – und auch, bei welchen Gelegenheiten.

Warum gehen Männer fremd?

Ganz gerecht ist diese Frage nicht – sie sollte besser lauten: Warum gehen so viele Menschen mal fremd? Mehr als die Hälfte aller Männer (57 Prozent) und fast genau so viele Frauen (54 Prozent) sind in einer Beziehung schon einmal untreu geworden – zumindest laut einer Umfrage des amerikanischen Fachmagazins "Journal of Marital and Family Therapy". Befragt wurden verheiratete Personen. Aber warum gehen Männer fremd – und warum tun es Frauen? Klar ist laut der Umfrage jedenfalls: Gäbe es eine Garantie, nicht erwischt zu werden, würden 74 Prozent der Männer und 68 Prozent der Frauen sofort eine Affäre beginnen.

Vorsicht im Job – und beim gut aussehenden Schwager

Du hast Fragen? Wir haben die Antworten

Und Gelegenheiten dafür scheinen reichlich vorhanden zu sein: Für Berufstätige ist offenbar so gut wie jeder Arbeitstag ein reines Minenfeld an Verlockungen. Hübsche Kollegin hier, lustiger Abend beim Betriebsausflug da – am Arbeitsplatz haben laut der Umfrage bereits 36 Prozent der befragten Männer und Frauen eine Affäre angefangen, 35 Prozent sind schon mal auf einer Geschäftsreise untreu geworden. Aber auch im privaten Bereich sieht es kaum besser aus: 17 Prozent der Befragten gaben eine Affäre mit ihrem Schwager oder ihrer Schwägerin zu.

Oder sind doch die Hormone schuld?

Wer eine Entschuldigung dafür sucht, warum er fremdgeht, kann – wie praktisch! – auch die Hormone verantwortlich machen. Wer zum Beispiel zu wenig vom Kuschelhormon Oxytocin produziert, empfindet nach dem Sex keine allzu starke Bindung an seinen aktuellen Partner und sucht sich womöglich eher einen neuen oder geht fremd. Zu diesem Schluss kommt eine 2014 im Magazin "Evolution and Human Behavior" veröffentlichten Studie von finnischen und australischen Wissenschaftlern. Andere Studien ergaben schon vor Jahren, dass bei manchen dafür besonders empfänglichen Menschen das Belohnungshormon Dopamin für eine regelrechte Sucht nach immer neuen Sexpartnern sorgen kann.