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Verhütungspannen: Die Top 3

Es gibt viele verschiedene Verhütungsmethoden – und vermutlich ebenso viele Verhütungspannen. Hier findest du die drei häufigsten Ausrutscher.
Verhütungspannen: Die Top 3

Erst einmal zur Beruhigung: Verhütungspannen sind ärgerlich – aber keine Seltenheit! Etwa 20 Prozent aller deutschen Paare sind davon jedes Jahr betroffen. Es kann also wirklich jedem ab und zu passieren. Doch was tun nach der Panne? Und wie kannst du einer solchen in Zukunft vielleicht vorbeugen? Hier findest du einen Überblick über die drei Pannen, die sich besonders häufig in unseren Betten ereignen– und Tipps, was du im Ernstfall unternehmen kannst.

1. Kondom gerissen

Das gerissene Kondom zählt zu den Klassikern der Verhütungspannen. In den meisten Fällen lässt sich dieses Szenario jedoch von vorneherein verhindern. Wusstest du etwa, dass extreme Hitze und Kälte das Material angreifen und porös machen können? Lagere Kondome deshalb immer nur bei Raumtemperatur. Apropos Aufbewahrung: Kondome sollten so wenig wie möglich gequetscht werden – im Geldbeutel oder auch in der Hosentasche haben die Verhütungshelfer also nichts zu suchen. Achte außerdem unbedingt immer auf ein gültiges Haltbarkeitsdatum.

2. Pille vergessen

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Es passiert so leicht: Du bist unterwegs, du bist busy – schon hast du deine Pille vergessen. Ruhig Blut und durchatmen! Nimm die Pille nach, sobald du den Fehler bemerkst. Jetzt kommt es darauf an, was für eine Art von Pille du nimmst: Bei sogenannten Minipillen bist du auch dann noch sicher vor einer ungewollten Schwangerschaft geschützt, wenn du sie drei Stunden zu spät einnimmst, bei Kombinationspillen sind es sogar zwölf Stunden. Liegt der übliche Einnahmezeitpunkt schon länger zurück, ist der Verhütungsschutz eventuell nicht mehr vorhanden. Lies am besten gründlich die Packungsbeilage und frage im Zweifelsfall deinen Frauenarzt, was bei solchen Verhütungspannen zu tun ist.

3. Gar keine Verhütung oder Coitus Interruptus

Viele sind ja der Meinung, dass der Coitus Interruptus eine total praktische Verhütungsmethode ist: Der Mann zieht sich einfach vor dem Samenerguss zurück, fertig. Aber so einfach ist es leider nicht: Pro Jahr werden bis zu 30 Prozent aller Frauen, die sich darauf verlassen, trotzdem schwanger. Noch riskanter ist es, einfach gar nicht zu verhüten: Hier werden pro Jahr etwa 85 Prozent aller Frauen, die sich darauf einlassen, schwanger. Deshalb gilt: Kümmert euch vor dem Sex um Verhütung! Es gibt so viele Möglichkeiten, dass wirklich für jeden eine praktische und verträgliche Methode dabei ist.

Verhütungspannen müssen übrigens nicht unbedingt zu einer ungewollten Schwangerschaft führen. Die Pille Danach ist rezeptfrei in Apotheken erhältlich und kann in vielen Fällen genau das verhindern! Dabei gilt: Verliere am besten keine Zeit und steuere am besten sofort die nächste Apotheke in deiner Nähe an – hier wirst du ausführlich zu deinen Möglichkeiten beraten.