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Studie: Mehr Spaß in der Beziehung mit Sexting

Nur nicht rot werden! Laut einer Studie kann Sexting Beziehungen ordentlich anheizen. Was es mit dem Phänomen auf sich hat und was du beachten solltest, liest du hier.
Studie: Mehr Spaß in der Beziehung mit Sexting

Ein erotischer Gruß per SMS-Chat an den Liebsten ins Büro garantiert die Vorfreude auf den Abend: Sexting ist das Zauberwort. Das Phänomen, das sich aus den Begriffen Sex und Texting zusammensetzt, wird als virtuelles Vorspiel immer beliebter. Schöner Effekt der heißen Nachrichten: Eine US-Studie hat nun belegt, dass Paare, die ihr Liebesleben mit Sexting anheizen, zufriedener mit ihrer Beziehung sind.

Sexting: Fast jeder hat es schon mal getan

Die beiden Psychologinnen Emily Stasko und Pamela Geller der Drexel-University in Philadelphia führten eine Befragung unter 870 erwachsenen Frauen und Männern im Alter von 18 bis 82 Jahren durch, die zeigte: Fast 90 Prozent hatten in ihrem Leben schon einmal eine Sexting-Nachricht bekommen, verschickt oder geteilt. Obwohl Flirtnetzwerke wie Tinder und Lovoo momentan boomen, bietet Sexting nicht nur Singles die aufregende Chance auf ein kleines Abenteuer. Vor allem Paare können laut Experten von den erotischen Messages profitieren. Die Zufriedenheit mit der Beziehung steigt mit dem sexuellen Austausch über das Smartphone: Wer durch Sexting offen miteinander über Fragen und Wünsche kommuniziert, bringt laut den Ergebnissen der Studie nachweislich mehr Schwung in sein Liebesleben – und beide Partner fühlen sich einfach wohl. Interessant: Nur bei 12 Prozent der Befragten spielte Sexting eine Rolle beim Fremdgehen.

Sicherheit nicht vergessen

Du hast Fragen? Wir haben die Antworten

Sexting ist extrem reizvoll, etwas Vorsicht sollte dabei aber immer mitschwingen. Viele Kritiker betonen die Risiken, die beim Austausch sexueller Nachrichten bestehen. Richtig fies wird es, wenn die Botschaften und Bilder gegen den Willen der Beteiligten beispielsweise nach einer Trennung im Netz veröffentlicht werden. Tipp: Insbesondere Nacktfotos sollten nicht auf dem Handy gespeichert werden, sondern möglichst schnell in den Papierkorb wandern. Zudem sollte auf Sexting-Fotos nicht die Identität der Abgebildeten zu erkennen sein. Mit pikanten Pics, die keine Gesichter oder wiedererkennbaren Merkmale zeigen, stehen Sexter auf der sicheren Seite.