Nacktbilder verschicken: Darum solltest du vorsichtig sein

Via WhatsApp heiße Nacktbilder zu verschicken gehört in vielen Beziehungen dazu. Doch einige Dinge solltest du beachten, bevor du erotische Fotos versendest.

Nacktbilder verschicken: Darum solltest du vorsichtig sein

Sexting kann ganz schön aufregend sein – vor allem wenn der erotische Gruß aufs Smartphone nicht nur heiße Textnachrichten enthält, sondern mit ihm auch sexy Nacktbilder verschickt werden. Aber wenn du deinem Liebsten mit Fotos von dir im Evakostüm den Tag versüßen möchtest, solltest du vorsichtig sein. Hier findest du hier einige Tipps, damit die Bilder auch beim richtigen Adressaten landen und nur von den Augen gesehen werden, für die sie auch bestimmt sind.

Fühl dich nicht verpflichtet, Nacktbilder zu verschicken

Dein Freund hat dir per WhatsApp ein Foto von seinem besten Stück zukommen lassen und erwartet nun eine ähnliche Antwort von dir? Da spricht erst einmal nichts gegen – vorausgesetzt du machst es aus freien Stücken und nicht nur, weil du dich verpflichtet und unter Zugzwang fühlst. Nacktbilder zu verschicken ist nicht jedermanns Sache, und wenn dir nicht wohl dabei ist, dann musst du vor der Kamera nicht die Hüllen fallen lassen. Sende ihm stattdessen eine witzige oder freche Antwort auf sein Dick Pic oder ein hübsches Selfie von dir. Angezogen. Den Rest darf er dann in natura bewundern, wenn ihr euch seht.

Fragen Pille Danach

Auf keinen Fall solltest du Nacktbilder verschicken, nur um Anerkennung zu bekommen oder jemandem zu gefallen. Das hast du nicht nötig.

Ein schöner Rücken kann auch entzücken

Hast du dich dazu entschieden, deinen Liebsten mit einem heißen Foto zu überraschen, bestimmst du den Grad der Nacktheit. Ob du ein Oben-ohne-Selfie aufnimmst oder dich auf dem Bett räkelnd fotografierst, entscheidest du. Bedenke aber, dass Nacktbilder durchaus in den falschen Händen bzw. vor den falschen Augen landen können. Im Zweifelsfall lichtest du dich so ab, dass dein Gesicht nicht zu erkennen oder nicht mit auf dem Foto drauf ist. Dasselbe gilt für markante Tätowierungen, Piercings oder andere Merkmale deines Körpers, die dich eindeutig identifizieren könnten.

Manchmal ist weniger auch mehr. Ein leicht durchsichtiges Tuch, das deinen Körper bedeckt, oder dein nackter Rücken haben auf deinen Freund vielleicht eine erotischere Wirkung als eine Detailaufnahme deiner Vulva.

Nacktbilder verschicken via WhatsApp: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Auch wenn dein Freund für dich der tollste Mensch der Welt ist und du ihm vollkommen vertraust, kannst du nie hundertprozentig sicher sein, dass die erotischen Fotos nach einem bösen Streit oder einer unschönen Trennung nicht doch in den sozialen Medien oder sonstwo im Internet landen. Auch könnte der Account, das Handy oder der PC deines Partners gehackt werden. Wenn ihr Nacktbilder verschicken wollt, trefft vorher besser eine Vereinbarung, dass ihr die Fotos des anderen schnell wieder vom Smartphone löscht. Auch in einer Cloud solltet ihr solche pikanten Bilder nicht speichern.

Außerdem sind manche Messenger besser geeignet für das Verschicken von Nacktfotos als andere. Über Snapchat löschen sich die Bilder automatisch, bei WhatsApp solltest du dagegen zumindest die Funktion deaktivieren, die über den Instant-Messaging-Dienst versendete Fotos automatisch in deinen Aufnahmen speichert. Wollt ihr auf Nummer sicher gehen, könnt ihr auch alternative Messenger wie Threema oder Signal benutzen, über die Nachrichten verschlüsselt verschickt werden.

Es kann auch nicht schaden, deinen Freund zu informieren, bevor du ihm ein Nacktbild von dir schickst. Schließlich möchtest du nicht, dass er deine Nachricht nichts ahnend im Beisein seiner Kumpels oder seines Chefs öffnet...

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