Bondage für Anfänger: 5 Tipps für Einsteiger

Bondage für Anfänger: 5 Tipps für Einsteiger

Beim Bondage sind für Anfänger klare Regeln das A und O: Die richtigen Utensilien und eine sichere Technik bereichern die aufregenden Fesselspiele.

Bondage für Anfänger: 5 Tipps für Einsteiger

Bücher und Kinofilme machen's möglich: Vieles, das früher als Tabu galt, ist salonfähig geworden. Auch Bondage hat sich selbst für Anfänger zu einer Sexpraktik entwickelt, die prickelnde Fantasien ankurbelt. Wie ihr mit Handschellen, Seilen und Co. umgeht und welche Tipps ihr beherzigen solltet, lest ihr hier.

1. Bondage: Steht er drauf – oder nicht?

Auch wenn mittlerweile die meisten Menschen wissen, was sich hinter der Sexpraktik Bondage, die zu den BDSM-Vorlieben zählt, versteckt, heißt das nicht, dass jeder gleichermaßen angetan ist. Zwar hat die Buchreihe "Fifty Shades of Grey" bei vielen Leuten den Geist für härtere Techniken im Bett geöffnet – aber bei wem das Thema wirklich gut ankam, bleibt im Unklaren. Umso wichtiger, dass du mit deinem Schatz sprichst, bevor du ihn einfach in Fesseln legst. Denn Bondage macht gerade für Anfänger nur dann Spaß, wenn es beide wollen.

2. Bondage lernen: Auf die Technik kommt es an

Fragen Pille Danach

Bondage – das klingt doch einfach. Schnell die Wäscheleine aus dem Garten geholt und um die Handgelenke deines Liebsten gewickelt. Doch so simpel ist es nicht. Die Bondage-Knoten, mit denen du die Fesseln bindest und schnürst, sind eine Kunst für sich. Mittlerweile haben sich zahlreiche Schulen entwickelt, die auf verschiedene Bondage-Techniken, also Arten des Fesselns, schwören. Wollt ihr alles richtig machen, könnt ihr einen Kurs besuchen, um Bondage zu lernen. Hier werden die Grundregeln vermittelt. Ihr bekommt eine Anleitung zum Bondage sowie Tipps, was in der Szene gerade angesagt ist.

3. Bondage-Fesseln: Seil, Satinbänder und Co.

Wer Bondage für Anfänger probieren möchte, braucht Fesselwerkzeug. Klassisch sind beispielsweise Seile oder Handschellen. Letztere sind mitunter gepolstert, sodass durch die Reibung und Bewegungen keine Wunden zustande kommen.

Schön sind auch Satinbänder, die extra für Fesselspiele angeboten werden. Für Anfänger, die erst einmal Softbondage testen wollen, ideal, denn hier könnt ihr nichts falsch machen. Sie schmiegen sich sanft um die Körperregionen und ermöglichen es, euch schmerzfrei einander hinzugeben. Achtet immer darauf, sie nicht zu fest zu binden, und vermeidet intensive Reibungen, die die Haut verletzen können. Wichtig auch: Alles, was ihr zum Fesseln benutzt, sollte sich leicht wieder lösen lassen.

4. Bondage: Von sanft bis hart

Eure Bondage-für-Anfänger-Session kann beginnen! Schafft euch eine angenehme Atmosphäre, bevor ihr euch auf neue Weise kennenlernt. Dimmt das Licht, zündet Kerzen an und werft euch in heiße Dessous. Und dann wird ausgemacht, wer das Sagen hat. Bei Bondage gibt es immer einen, der den dominanten Part übernimmt, auch Top genannt und eine devote Person, der Bottom. Klassischerweise wird der Bottom nun gefesselt, wodurch der Top mit ihm machen kann, wonach ihm der Sinn steht. Ein (Fessel-)Spiel mit dem Vertrauen, denn je stärker einer in der Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist, desto mehr muss er sich auf den anderen einlassen und seinen Körper voll anbieten.

6. Das Stoppwort setzt Grenzen

Deshalb ist es einer der wichtigsten Tipps, Abmachungen zu treffen. Was geht, was ist tabu? Macht idealerweise ein Stoppwort aus, das, sobald es ausgesprochen wird, das Experiment beendet. Sich nur durch das neue Erlebnis zu quälen, um dem Anderen zu gefallen, ist schließlich nicht Sinn der Sache.

Wichtig ist natürlich auch, dass ihr vorher über das Thema Verhütung redet. Gerade wenn du durch Fesseln – und möglicherweise auch durch verbundene Augen – in deiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt bist, ist es wichtig, dass du darauf vertrauen kannst, dass ihr geschützten Sex habt. Sollte es doch zu einer Verhütungspanne kommen, lass dich in der Apotheke zur Pille Danach beraten.

Seid ihr durch das Spiel mit der Macht entfacht, steht weiteren Bondage-Erlebnissen nichts im Wege – und zu erkunden gibt es sicher noch jede Menge!

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