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Bin ich gut im Bett? Was wirklich wichtig ist

"Bin ich gut im Bett" - diese Frage aller Fragen lässt definitiv keinen kalt. Die Antwort darauf ist gar nicht so einfach.
Bin ich gut im Bett? Was wirklich wichtig ist

Die Frage “Bin ich gut im Bett” lässt sich – wie so viele Fragen in Sachen Liebe und Sex – gar nicht pauschal beantworten. Denn was dort toll oder nicht so super ankommt, ist ziemlich subjektiv. Trotzdem: Es gibt einige Faktoren, die dafür sprechen, dass du mit deinem Partner so richtig Spaß hast – und er mit dir. Hier liest du, welche das sein könnten.

“Bin ich gut im Bett”? Diese Faktoren sind egal

Wer wissen möchte, ob er gut im Bett ist, sollte sich zunächst einmal klarmachen, was dafür ganz eindeutig nicht wichtig ist. Da wären zunächst einmal rein körperliche Faktoren: Ein Sixpack, Modelmaße, lange, wallende Haare, ein großer Penis – alles sicherlich nice to have, aber nicht wirklich entscheidend. Auch die Dauer oder die Tatsache, dass ihr das Liebesspiel mit einem Orgasmus beendet, ist nicht unbedingt wichtig: Leistungsdruck und guter Sex passen eben einfach nicht zusammen.

Du hast Fragen? Wir haben die Antworten

Leider haben viele Menschen eine allzu klare Vorstellung davon, wie sie im Bett möglichst gut rüberkommen können – oder glauben das zumindest: Lautes Stöhnen, schnell erregt sein und auch den Partner ganz effektiv zum Höhepunkt bringen – das sind Dinge, die nichts darüber aussagen, ob du gut im Bett bist.

Wer sich im Bett passiv verhält und auch Dinge über sich ergehen lässt, die er eigentlich nicht so gern mag, nur um dem Partner einen Gefallen zu tun, punktet damit nicht in Sachen Bettqualitäten. Andersherum gilt Ähnliches: Sehr dominantes Auftreten kommt schnell egoistisch rüber – und wer sich nur um seinen eigenen Spaß kümmert, der ist ganz sicher nicht gut im Bett.

Gut im Bett: Gefühle können eine Rolle spielen

Doch welche Faktoren sind denn nun wichtig, wenn es darum geht, gut im Bett zu sein? Eine Umfrage des Magazins “Fit for Fun” könnte bei der Antwort helfen: Die Zeitschrift befragte 1036 Männer und Frauen im Alter von 21 bis 45 Jahren. Eine klare Mehrheit der Befragten ist der Meinung, dass Gefühle zwischen zwei Partnern ganz besonders wichtig sind für guten Sex.

Wichtig für guten Sex: Dazulernen

Heißt das etwa, dass guter Sex nur in einer festen Beziehung möglich ist? Auf keinen Fall – auch ein One-Night-Stand kann so richtig prickelnd sein und sich großartig anfühlen. Gefühle sind nämlich bei weitem nicht der einzige Faktor, der darüber entscheidet, ob jemand gut im Bett ist. Toller Sex ist lernbar. Wer gut im Bett sein möchte, braucht also eine gewisse Lernfähigkeit. Das heißt natürlich nicht, dass das erste Mal grundsätzlich ein Reinfall ist – aber es wird definitiv mit der Zeit besser. Zum Interesse daran, im Bett dazuzulernen, gehört auch eine gesunde Portion Neugier und Offenheit. Egal, ob nun neue Sexstellungen oder kreative Techniken – Qualität entsteht auch durch Vielfalt. Alle Experimente sollten dabei aber Spaß machen und nichts mit Überwindung zu tun haben.

Bin ich gut im Bett? Das schafft ihr gemeinsam

Wer die Frage “Bin ich gut im Bett?” ehrlich mit “Na klar!” beantworten möchte, sollte außerdem auf offene Kommunikation mit dem Partner setzen. Sich gegenseitig das zu geben, was man sich voneinander wünscht, und sich dabei gleichzeitig richtig wohl zu fühlen, ist das ganze Geheimnis. Klar, es gehört eine gewisse Portion Mut dazu, Wünsche zu äußern. Wem es andersherum auch wichtig ist, Wünsche des Partners zu erfüllen, der bringt das mit, was Experten gerne als “erotische Intelligenz” bezeichnen – und ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ziemlich gut im Bett.